Fang‘ sie ein, die genialen Momente

- vom Nutzen persönlicher Aufzeichnungen

Täglich brauchen wir Ideen, Lösungen, innovative Gedanken – täglich haben wir Ideen, Lösungen, innovative Gedanken. Leider kommen im Alltag häufig Ideen aus heiterem Himmel für Probleme, die noch gar nicht da sind; gleichzeitig haben wir Probleme, für die wir noch keine Lösungen anbieten können. So startete Karin Schwind am 13. Juli in Konstanz.

Portrait: Karin Schwind

Schreibcoach, Schreibtraining, Schreibseminare

Bild:Karin Schwindwww.schreibimpuls.de
Schreibimpuls bietet:
Schreibcoaching, damit Sie leichter und souveräner schreiben
Schreibtraining, damit Sie leser- und kundenfreundlich schreiben
Schreibseminare – wissenschaftlich oder beruflich
Schreibseminare – kreativ oder persönlich
Schreibspaziergänge – weil das "Schreib' draußen" inspiriert und motiviert

E-learning-Kurse – ganz egal, wo Sie gerade sind
Inhouse-Schulungen, damit Ihre Mitarbeiter keine weiten Wege haben

Textfeedback, damit Sie wissen, wie Ihre Texte besser werden
Textwerkstatt, in der Sie Texte (gemeinsam) überarbeiten können
Textoptimierung, damit Texte den letzten Schliff bekommen

Ghostwriting, damit Sie Zeit sparen und das Schreiben (fast) von alleine geht

Autorentreff Bodensee – DAS Netzwerk für Autoren am See
und den"Arbeitskreis Schreiben und Schreibcoaching" (AKS)

Eröffnung

Karin Schwind (www.schreibimpuls.de) eröffnete den Abend mit drei Gründen, warum es gut ist, hin und wieder auf Power Point Präsentationen zu verzichten und stattdessen ins aktive Tun zu kommen: Sie schilderte einen jungen Mann, der in Helsinki auf der Terrasse einer Bar sogenannte Afterwork Maker Sessions anbot, um Menschen die Möglichkeit zu geben, völlig neue Erfahrungen mit sich selbst und dem Thema Nachhaltigkeit zu machen. Gesagt, getan! Die Teilnehmerinnen starteten noch vor der Vorstellungsrunde mit einem ersten Schreibimpuls. Gesucht wurden – mit einem einfachen Brainstorming – Dinge und Ereignisse, die die Teilnehmerinnen in den letzten Tagen erfreut, aber auch genervt hatten.

Warum

Anschließend nannte Karin Schwind vielfältige Gründe, warum das freie Schreiben und Notieren, das Führen eines Ideen- oder Arbeitsjournals sinnvoll sein kann. Frau kann mit dieser Art des Freewritings

  • die Welt entdecken/die innere Welt erforschen
  • Perspektiven wechseln
  • implizites Wissen explizit machen
  • eine Mentale Spielwiese nutzen zum Experimentieren mit neuen Gedanken…
  • nach Möglichkeiten suchen, um neue Kunden zu gewinnen
  • eine interaktive Website erstellen/eine Werbekampagne vorbereiten
  • überlegen, ob frau den neuen Assistenten wieder vor die Tür setzt
  • wie sie etwas spannender machen kann?
  • wie sie etwas wertvoller machen kann?
  • kann die den Stift über das Papier gleiten lassen oder ordentlich in die Tasten hauen; das bündelt die Energie
  • ihre Gedankengänge wie Fußspuren im Sand jederzeit zurückverfolgen und wieder aufgreifen

Regeln

Weiter ging es mit einigen grundlegenden Regeln zum Freewriting:

  1. Dieses Schreiben ist privates Schreiben
  2. Küchendeutsch schreiben, Rechtschreibung und Grammatik sind (hier!) nebensächlich
  3. den inneren Kritiker zum Kaffeetrinken schicken
  4. Schnell schreiben, die Gedanken laufen lassen
  5. Zeit immer begrenzen (auf 5 bis 15 min.)
  6. Texte nach dem Schreiben auswerten


Anregungen

Als Beispiel führte Karin Schwind folgende Autoren auf

  • Mark Levy, Papiergespräche (http://eselweisheit.de/mit-dem-inneren-kritiker-konstruktiv-umgehen/)
  • ulia Carmeron, Morgenseiten schreiben und Künstlertage einlegen (http://eselweisheit.de/einen-kuestlertag-planen/)
  • Takeo Higuchi, Ideenmarathon (http://eselweisheit.de/ideen-marathon/)

Ideen für fünf- Miniurlaub im beruflichen Alltag

Die Teilnehmerinnen suchten anschließend mit der sogenannten „Kopfstand-Technik“ nach Lösungen für diejenigen Dinge, die sie anfangs als nervig notiert hatten; dabei führte diese Technik nicht nur zu heiteren Lachanfällen, sondern auch zu weiter führenden Schritten und Lösungen.

Mit einem gemeinsamen Brainwalking ging es in die letzte Runde: Unter dem Thema „Ideen für fünf- Miniurlaub im beruflichen Alltag“ kreierten die Teilnehmerinnen folgende Liste:

  • Sich bewegen
  • Auf die Terrasse gehen und Blumen streicheln
  • Zum Bäcker gehen und süße Brötchen kaufen
  • Nichts tun
  • Jemandem eine schöne Mail schreiben
  • Ein Gedicht lesen
  • Dehnen, strecken, gähnen
  • Sonnengruß
  • Schokolade genießen
  • Blumen anschauen … und gießen
  • Aus dem Fenster träumen
  • Eine Tasse Tee oder Kaffee
  • Einfach atmen
  • Eine Runde um den Block drehen
  • Musik hören zum Träumen
  • Augen schließen
  • Mit einer Freundin quatschen
  • Katze streicheln
  • Mit dem Hund Gassi gehen
  • Klavier spielen
  • Gitarre spielen
  • (mit)singen
  • Postkarten an liebe Menschen schreiben
  • Mit der liebsten Musik fünf Minuten tanzen


Anstehende Veranstaltungen

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