Kristina Schneider-Irudayam

Netzwerkerin - Business Women Bodensee

Netzwerken ist in. Kaum ein Business-Ratgeber für Frauen, der nicht auf die Notwendigkeit verweist, sich untereinander zu vernetzen. Einzelkämpferinnen haben es schwerer. Das Geheimnis des guten Netzwerkens liegt nicht allein in Geschäftskontakten und Austausch von Erfahrungen.

Bild:Kristina Schneider-IrudayamGoldwert ist der Wissenstransfer. Hier setzt Kristina Schneider-Irudayam an. Sie bietet Frauen rund um den Bodensee das heißbegehrte „Gewusst wie!“, A und O eines zielgerichteten persönlichen Aufstiegs. BWB, Business Women Bodensee, vereint Kontakte, Wissen und Chancen.
Deutschland, Schweiz, Österreich, Liechtenstein.

Das Potenzial der Frauen

Auf die Kraft der Frauen setzt auch Kristina. Sie sieht in der Region ein großes Potenzial. So viele Frauen in der Großregion Bodensee wollen aus ihren Wünschen und Ideen etwas machen – oft fehlt es nur an den geeigneten Impulsen. Der Start in die Selbständigkeit scheint anfangs ein hochgestecktes Ziel, die Karriereleiter hochzuklettern ein langwieriges Unterfangen. Aber Feuer und Flamme für den eigenen Weg zu sein, das ist auch ansteckend. An einem geeigneten Ort des Miteinander lässt sich die Lust am eigenen Tun wecken und fördern. Genau dafür startete Kristina ihr weibliches Netzwerk der Möglichkeiten.

Eine Plattform für Austausch und Kreativität

Unternehmerinnen, Selbstständige und Führungsfrauen sowie solche, die es werden wollen, können sich seit April 2002 in den Standorten Konstanz und seit Februar 2005 auch in Friedrichshafen ins Netzwerk einklinken. Die Frauen kommen aus der ganzen Bodensee-Region. Den eigenen Horizont erweitern und eine virtuelle Plattform zu haben, das führt weg vom Einzelkämpferinnen-Dasein und es entsteht Raum für Neues. Kristina Schneider-Irudayam: „Im BWB tauschen sich ausschließlich Frauen aus, denn die Kommunikation verläuft anders und offener, wenn Frauen unter sich sind.“ Hier wird nicht Ausschluss von Männern betrieben, sondern Förderung von Frauen. Männer haben seit jeher auf ihr eigenes Networking gesetzt.

Vom Business-Single zum floatenden Miteinander

Bei den monatlichen BWB-Themenabenden geht es neben Impulsen durch Vortrag oder Workshop um das gegenseitige Kennenlernen – Start in eine Phase von Verbindungen und Orientierung. Frauen benötigen dies ganz besonders, da sie zunächst Anerkennung unter ihresgleichen suchen müssen. Die gemeinsamen Abende sind jedes Mal eine Möglichkeit zur eigenen Standortbestimmung wie zum Kennenlernen von Vorbildern oder möglichen Geschäftspartnerinnen und Kolleginnen. Eine entspannte Atmosphäre sorgt für Fortbildung mit Wohlfühlcharakter. Gemeinsamkeiten stärken die eigene Position.

Rückenstärkung für die weibliche Persönlichkeit

Auch Schwierigkeiten auf dem Weg nach oben sind Gegenstand dieses Zusammenseins. So mancher Rat geht über den Versammlungstisch oder wird im vertrauteren Kreis gewährt. Business-Partnerschaften werden anvisiert und dabei können sich die Fühler ausstreckenden Frauen erst einmal „beschnuppern“ und prüfen, ob die Chemie stimmt. Das Netzwerk ist auch ein Terrain der Selbstpräsentation zur Probe, wie in früheren Zeiten der Salon. Richtig genutzt ist das Ergebnis eine fühlbare Rückenstärkung für den eigenen Weg. Oder eine Anregung zum Überprüfen von Haltung und Tun im eigenen Arbeitsleben.

Wie wird SIE zur starken Frau?

Wer ambitioniert ist, zielgerichtet, aber auch empathisch kommuniziert hat bereits die Basis für eine berufliche Karriere gelegt. Eine stattliche Anzahl unterschiedlicher Kontakte ist unerlässlich. Frauen, die sich dann noch weitgehend unabhängig machen von der Anerkennung des anderen Geschlechts, zu ihren eigenen weiblichen Werten stehen und ihren Selbstwert sehr genau kennen, sind auf dem besten Weg Karriere zu machen. Um dies alles Schritt für Schritt zu erreichen, eignet sich ein Netzwerk wie Kristinas BWB – ein Ort, an dem die eigenen Träume ernst genommen werden. Ob ich jugendliche Anfängerin bin oder versierte alte Häsin, das Netzwerk kann zu einem Ort werden, mit dem ich mir selbst eine berufliche Heimat erschaffe. Die chinesische Top-Business-Lady Sichen Shang, die vor hat ihr Unternehmen an die Weltspitze zu bringen, hält fest: "Frauen müssen einfach härter kämpfen. Ich muss mehr als Männer mit der gleichen Erfahrung tun." Dies gilt nicht nur für China, sondern bekanntlich auch für den deutschsprachigen Raum. Nur vergessen wir dabei oft unsere Vorteile: Frauen sind schneller und weitsichtiger, Vorteil fürs Business von morgen. Sind wir uns unserer Stärken bewusst, sind wir auch starke Frauen.

Die Netzwerkerin

Kristina Schneider-IrudayamBereits in jungen Jahren zeigte Kristina Engagement und Altruismus. Kaum 20-jährig führte sie in ihrer ersten Heimat Berlin die Jugendgruppe der Deutsch-Französischen Gesellschaft an. Sie zeigte früh Interesse daran, Menschen miteinander zu verbinden. Biss dagegen bewies die heutige SAP-Beraterin in ihrer Studienzeit. Das Studium an der Fachhochschule schloss sie nicht nur sehr schnell ab, sondern unterstütze bereits im Grundstudium einen Professor, der ihrer organisatorischen Fähigkeiten bedurfte – eine Ausnahmeregelung für die junge Studentin.

Die betriebswirtschaftliche Ausbildung, flankiert von einem besonderen Interesse für Jura, legte den Grundstein für den heutigen Wissenstransfer im Netzwerk. Sie versucht Frauen auch für die Felder Finanzen und Recht zu gewinnen – beides Schwachstellen in den weiblichen Berufsbiographien. An ihren heutigen Lebensmittelpunkt Markdorf, wo sie mit ihrer Familie lebt, brachte sie den Spirit der Großstadt. Das heutige Netzwerk geht auf einen Impuls von Zita Küng anlässlich eines Kongresses im Jahr 2002 zurück. Kristina ergriff nach knapp zwei Jahren die Chance und übernahm eine Gruppe von 30 Frauen. Heute zählt sie 1.500 Frauen rund um den Bodensee in ihrem Verteiler. Mit mindestens 20 Veranstaltungen pro Jahr werden zahlreiche Anregungen weitergegeben, obwohl dies für sie dem Umfang eines Halbtagsjobs gleichkommt. Das Vergnügen daran hält Kristina bei der Stange. Die komplexe Organisationsaufgabe erfüllt sie noch immer gerne.

Sie setzt auf Verbindlichkeit und Werte. „Respekt vor den anderen ist eine wichtige Haltung“, so Kristina angesichts der ganz unterschiedlichen Persönlichkeiten. Ein Netzwerk, so die Lernaufgabe für alle, ist ein Ort von Geben und Nehmen. Wir können uns einbringen, unsere Ideen stärken, aber den Geist der Pionierin, den Kristina vorlebt, gilt es im eigenen Beruf lebendig werden zu lassen.

weitere Infos zum BWB-Netzwerk
www.bwb-netzwerk.de

geschrieben von Evelyn Thriene

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