Anke Tschalèr

Den Funken der Begeisterung überspringen lassen

Ihr Lebensglück liegt in der Bewegung. Anke Tschalèr ist mehr als eine talentierte Sportlerin. Als Ski-Trainerin und Ausbilderin sowie Management-Coach ergründet sie durch Empathie, was von Mensch zu Mensch zu positiven Ergebnissen in Sport, Beruf und Lebensqualität führt.

Bild:Anke TschalèrErprobt in freier Natur und im Hochgefühl von Bergerlebnissen werden neue Erfahrungen übertragbar auf alle Lebensbereiche – mit dauerhafter Wirkung. Jung und Alt führt Anke zu Intensität, Freiheit und der Lust am Können. Frauen zu fördern liegt ihr besonders am Herzen.

Jung sein: Eltern wecken die Begeisterung der Kinder

Als Anke Neumann wächst sie in einer Familie auf, in der die Talente und die Begeisterung der Kinder im Mittelpunkt stehen. Der Vater ist Arzt, die Mutter Lehrerin. Die Familie reist viel und ist gern draußen. Was Spaß macht, dem dürfen die drei Neumann-Kinder folgen. Als Jugendliche ist Anke bereits sportbegeistert und ein Ski-Talent. Auf dem Gymnasium sind Mathematik und Biologie ihre Schwerpunkte und es wächst der Wunsch, Medizin zu studieren. Konsequent beginnt sie ein Studium der Medizin.

Entdeckerin sein: Sport erleben als Passion

Schon bald entscheidet sie sich neu. Sie lässt sich bei einer Auszeit in Australien dazu inspirieren, was für sie im Leben wesentlich ist. Finanziert hat sie die Reise bereits als Ski-Lehrerin, denn Ski-Fahren ist längst zur Passion geworden. Nach einem halben Jahr in der Ferne weiß sie: „Diesen Weg will ich weitergehen!“ Sie ist versiert im Rennen fahren, wirkt früh als Ausbilderin in Deutschland und den USA und wird berührt von bewegenden Begegnungen. Austausch und gemeinsame Erfahrungen sind ihr wichtig im Leben, Freundschaften fürs Leben, mehr als alle prominenten Vorbilder. Ihr Studium setzt sie fort mit den Fächern Sport, Englisch und Deutsch, Grundlage für ihre spätere Vielseitigkeit. Sie widmet sich mehr und mehr Sportarten. Jede fällt ihr leichter als die bereits erlernten. Im Katamaran-Segeln gelingt die Deutsche Meisterschaft.

Förderin sein: Ursachen erkennen und überwinden

Die Liebe zum Sport auf dem Wasser bringt sie an den Bodensee. Durch gemeinsame Ski-Erlebnisse kommt es zur Zusammenarbeit mit dem Management-Erfolgstrainer Karl-Ludwig Oehler, Singen. Das Besondere ihrer gemeinsamen Arbeit: Kognitives zu trainieren anhand von Erfahrungen in Outdoor-Seminaren, Führungsqualitäten fürs Unternehmen auf der Piste zu vermitteln. Ihr Talent, die Ursachen von menschlichem Verhalten zu erkennen, macht diese Arbeit mit Stärken und Schwächen so erfolgreich und beliebt. Ihr eigener Weg bestärkt sie in ihrem Motto: „Ski-Fahren ist eine Lebenseinstellung.“

Mutter sein: Liebe weitergeben

Ebenso leidenschaftlich wie das Coaching in der Bergwelt erlebt sie das Mutterdasein. Sie lebt inzwischen in der Schweiz. Ihre beiden Mädchen, Wunschkinder, sind noch ganz klein. Anke bestärkt sie in ihren eigenen Bestrebungen und so kommt es, dass eines mit 2 ½ Jahren schon auf die Ski möchte. Mit drei Jahren gelingt das Fahren schon wunderbar. Anke will für ihre Mädchen da sein und arbeitet nur einen Tag in der Woche als Sportlehrerin. Das Wohlergehen der Kleinen ist ihr aktuell das Wichtigste. Ihre Motivation: „Ich liebe sie über alles!“

Genießerin sein: Den Funken überspringen lassen

Mit Perspektive auf ihre weitere Karriere als Trainerin erfreut sie, dass ihre eigne Technik beim Sport immer besser und besser wird. Ihr Know how kann sie weitergeben. Können zu vermitteln hat sich als Glücksfall in ihrem Leben erwiesen. Der Beruf ist ihr Vergnügen. Sie möchte Menschen dazu führen, Spaß an der Bewegung zu haben, Leben als Genuss zu erfahren, und ein Gefühl von Freiheit zu empfinden. Dabei fördert sie die Persönlichkeit der Trainierten. Ihre ganz individuelle Erkenntnis: Sich bewegen in der Bergwelt öffnet den Geist in alle möglichen Richtungen. Und ihre Aufgabe ist vollendet, wenn der Funke überspringt.

Leaderin sein: Von der Vorstellung zum Ziele erreichen

Bild:Anke TschalèrEine besondere Freude ist ihr die Arbeit mit Frauen. Ihre Erfahrung zeigt: Frauen sind nicht so ausgeprägt wettbewerbsorientiert, aber sie suchen das Miteinander, bei dem alle ihre Chance finden. Das Training ist anders akzentuiert als bei Männern. Frauen haben ein starkes Vorstellungsvermögen und können gesetzte Aufgaben leicht bildhaft vorwegnehmen. Seit ihren Frauenseminaren in den USA ist hier der Spaßfaktor am größten. Aber auch Ehrgeiz entwickeln und Grenzen ausloten gehören zum Spektrum der Erlebnisse. Durch das Ski-Training im Tun Möglichkeiten zu erfahren und alle Lebensbereiche zu bereichern – das ist ihr Weg mit den weiblichen Gruppen. Selbstbewusstsein ist der Lohn des Abenteuers.
Weitere Informationen: Anke Tschalèr, Scharans / Schweiz, ankeneumann1@gmx.net

geschrieben von Evelyn Thriene

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