Marion Stöckle

Management mit Herz – Gegensätze überwinden

Marion Stöckle ist ein Beispiel für die Verbindung von Materiellem und Spirituellem und führt in diesem Geist ein erfolgreiches Unternehmen. Ihre spirituelle Erfahrungswelt und der „toughe“ Weg des Business gehen bei ihr eine Einheit ein. Ihr Software-Unternehmen ist ein zukunftsweisendes Modell für eine Arbeitsweise im Flow. In der Stöckle-Akademie am Bodensee bringt sie für Ratsuchende ihr Wissen über ein „Management mit Herz“ ein und führt Menschen zu einer integralen Lebensweise: Werte, die unsere Zeit braucht.

Herausforderungen – als Kind das Leben erringen

Bild:Ulrike StöckleMarion Stöckle bekam das Leben nicht so einfach geschenkt wie andere Kinder. In den ersten sieben Lebensjahren muss das Mädchen ihr Dasein erst erringen. Krankheiten, auch lebensbedrohliche, verwehren den Weg zu einer unbeschwerten Kindheit. Das Kind kämpft um die eigenen Existenz und macht die Erfahrung, dass das Leben nichts ist, was als selbstverständlich gegeben erscheint. Das Mädchen entwickelt so einen unbändigen Lebenswillen, der bis heute prägend ist für Marions Selbstverständnis.

Entwicklungsschritte – Annäherung an eine Berufung

Heute sprüht Marion Stöckle vor Ideen und Tatkraft. Durch eine Aufarbeitung der verschiedenen Krankheitsstadien auf geistigem Weg sind die Beeinträchtigungen ihrer frühen Lebensjahre überwunden. In der Jugend prägt bereits eine lebendige Neugier ihre Unternehmungslust. Mit 14 Jahren lernt sie das Mentale Training kennen und beginnt sich von einer Mentaltrainerin coachen zu lassen. Der jugendliche Widerstand gegenüber der neuen Gedankenwelt führt jedoch zu einer raschen Beendigung dieser Begleitung. Sie startet ein Jahr später neu und absolviert schließlich als junge Erwachsene eine Ausbildung im Mentalen Training, war als Jugendliche aber von der neuen Sichtweise auf das Leben schon nach dem ersten Versuch tief beeindruckt und übte sich heimlich in der Umsetzung. Mit 18 Jahren entscheidet sich Marion für eine Ausbildung in der Waldorf-Pädagogik und ist nach vier Jahren staatlich anerkannte Erzieherin. Eine stark emotional bestimmte Arbeitswelt beginnt.

Entdeckungen – Reiseerfahrungen in die spirituelle Welt

Eine Reise nach Peru führt sie zu den Schamanen im Dschungel Südamerikas. Dort trifft sie auf eine tiefe Bindung zur Schöpfung, zu allem, was lebt, eine intensive Erfahrung von Natur wie die Bedeutung der Ahnen in einer so anderen Lebensweise als der unseren. Bei einer Reise in die Wüste auf dem Sinai erfährt Marion eine ganz andere Bereicherung: Die Stille und die Leere überraschen sie als Ort der Fülle. Und sie macht Erfahrungen mit energetic healing. Eine weitere Facette bietet sich ihr in einem Kloster der Franziskaner. Die christliche Spiritualität wird sie zeitlebens als Teil ihres geistigen Horizonts behalten. Über sieben Jahre hinweg sucht sie Einklang in Kloster-Aufenthalten und erlebt die Verbindung zwischen dem Göttlichen und dem Menschlichen in uns.

Gegenpol – als Businessfrau die Geschäftswelt erobern

Die berufliche Straße führt Marion Stöckle als Quereinsteigerin in den Vertrieb von Entspannungssystemen. Auch in der Geschäftswelt ist sie ganz in ihrem Element und befasst sich schließlich mit Software-Programmen für Briefmarken-Auktionshäuser. Mit ihrem Talent für Kundenkontakte und Verhandlungsführung eignet sie sich die „harte“ Welt des Business zunehmend an. Sie erlangt mit Zielstrebigkeit die Fachhochschulreife und wünscht sich in ein Studium einzusteigen. Doch aus dem Wunsch nach vertieften Erkenntnissen wird ein Studium des Lebens durch die vielfältigsten Anforderungen, die an sie gerichtet sind. War sie im Waldorf-Kindergarten als Erziehern stark der emotionalen Seite des menschlichen Miteinanders verpflichtet, so bringt die neue Wegstrecke im Beruf das Männerdominierte, rational Betonte in ihr Leben. Eine entscheidende Wende schenkt ihr eine Reise ins italienische Assisi, auf den Spuren von Franz von Assisi. Diese Begegnung wird zum Ursprung für einen Neuanfang.

Selbständigkeit – autonom im Denken, Fühlen und Handeln

Marion beginnt ihre Selbständigkeit mit einem Software-Unternehmen, das sie bis zum heutigen Tag führt. Am 1. Januar 2007 startet mit ihrem eigenen Unternehmen ein Berufsweg mit Höhen und Tiefen, aber vielen Erfahrungen in Führung und Gestaltung von Geschäftsprozessen. Den Impuls zur Gründung hatte ihr Vater gegeben, so wie ihre Mutter Wegbereiterin für den spirituellen Weg gewesen war. Mit Organisationstalent meistert Marion Stöckle sogar das tiefe Tal der Wirtschaftskrise, das auch ihr Unternehmen erreicht. Zuvor war die Firma sehr schnell gewachsen. Ein einseitiges Management ist ihre Sache aber nie. Sie will das Spirituelle mit dem Materiellen in Einklang bringen und lässt die Funken von Herzensqualitäten sprühen. Management mit Herz ist für sie gelebtes Leben und eine integrale Verbindung von Emotionalem und Rationalem.

Akademie-Leben – eine Welt des Lernens und Entwickelns

Die Verbindung von Materiellem und Spirituellem kann Marion heute umfassend ausleben. 2009 gründen Mutter und Tochter die Stöckle-Akademie am Bodensee, ein geistiges Zentrum für Persönlichkeitsentwicklung, das Marions Fähigkeiten im Management der neuen Art braucht. Aber sie ist ebenso an der inhaltlichen Arbeit beteiligt wie ihre Mutter Ulrike. Dabei führt sie auch internationale Kontakte, die das Akademie-Leben bereichern. In ihrer Referententätigkeit fließt Wissen aus den Lebensbereichen Spiritualität und Business zusammen. Ihr Traum hat sich erfüllt: Sie kann andere Menschen zu einer ebensolchen Verbindung hinführen. „Ganz Mensch sein!“ lautet ihr Motto. Es gilt, keinen Aspekt des Lebens auszusparen, die Facetten unseres irdischen Daseins mit den geistigen Möglichkeiten zu vereinen und scheinbare Gegensätze zu überwinden. Integral ist die Lebens- und Arbeitsweise der Zukunft.

Stöckle-Akademie

Stöckle-Akademie in Ludwigshafen am Bodensee: www.stoeckle-akademie.de

geschrieben von Evelyn Thriene

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