Du meinst, was du sagst

Mit ihrem Vortrag „Du meinst, was du sagst“ brachte Dagmar Schwarz am 22.04.2016 in Friedrichshafen ganz kurz vor dem Start ins Wochenende den Business Women auf interessante, unterhaltsame und anschauliche Weise die Kommunikation näher.

Portrait: Dagmar Schwarz

Expertin für (Dokumentations‐)Sprache, Geschäftsführende Gesellschafterin fourpeople® gmbh

Bild:Dagmar SchwarzDagmar Schwarz ist geschäftsführende Gesellschafterin der fourpeople®
gmbh und führt gemeinsam mit ihrem Companion José Delgado Neira seit
über 10 Jahren das Unternehmen. Durch ihr Studium der Sprachwissenschaft
mit Spezialisierung auf Pragmalinguistik, weiß sie wie Kommunikation
funktioniert. Seit 30 Jahren bewegt sie sich in der Technischen
Dokumentation und erstellt mit ihrem Team Dokumentationen, die
verständlicher sind denn je. Sie ist unter anderem Qualitätsbeirätin bei der TÃœV SÃœD Product Service GmbH sowie gefragte Referentin und Autorin für alle Themen, die die Dokumentation betreffen.
www.fourpeople.de

Bild:Dagmar Schwarz.
Wir alle wenden tagtäglich Sprache an. Dies machen wir auf verschiedenen Ebenen, zu verschiedenen Zwecken und in unterschiedlichem Umfeld. Das Anwenden von Sprache ist alltäglich,einfach und selbstverständlich. Aber versteht Ihr Gegenüber wirklich „von selbst“ was SIE ihm sagen wollen? Dagmar Schwarz liefert in ihrem Vortrag eine vielschichtige Antwort auf genau diese Frage.
Dies macht sie anhand des Kommunikationsmodells von Schulz von Thun. Als Rheinländerin ist sie die geborene Edutainerin und macht dies nicht nur lehrreich, sondern auch ausgesprochen unterhaltsam.

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Ziel des Abends, war ein Verständnis des Kommunikationsquadrats. Dieses Kommunikationsmodell besagt, dass jede Äußerung vier Seiten hat: Sachinhalt, Selbstkundgabe, Beziehungshinweise undAppell. Jeder Sender einer Äußerung spricht nur mit einem dieser vier Schnäbel. Jeder Empfänger hört nur auf einem dieser vier Ohren. Wobei Schnabel des Senders und Ohren des Empfängers oft nicht übereinstimmen.

Bild:Sowohl Sender als auch Empfänger greifen auf ein unterschiedliches Repertoire an Erlebtem zurück, auf das er sich bei Äußerungen bezieht und diese so in einen Kontext setzt. Veranschaulichen konnte Dagmar Schwarz dieses persönliche Repertoire anhand der Handtaschen ihrer Zuhörerinnen. Jede hat eine andere Handtasche mit einem anderen Inhalt. Frau Schwarz selbst trug einen Rucksack um ihr Repertoire zu verbildlichen. Sowie keine zwei Taschen und ihr Inhalt sich an diesem Abend glichen, so gleichen sich auch keine zwei Repertoires. Jeder setzt Äußerungen in einen anderen Kontext.

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Das Äußerungen mit unterschiedlichen Schnäbeln getätigt werden können, verbildlichte sie indem sie dieselbe Äußerung auf einer Karte in unterschiedliche Umschläge steckte und diese mal sehr höflich an jemandem aus dem Publikum überreichte und mal einer Person einfach vor die Füße warf. Unterschiedliche Schnäbel lassen dieselbe Aussage komplett anders beim Empfänger ankommen. Wenn man dann noch das Repertoire des Empfängers einbezieht, ist es ein Glücksspiel die Kernaussage zu erhalten.

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Fazit des Abends war, dass nicht der Sender bestimmt wie eine Äußerung verstanden wird, sondern der Empfänger. Denn egal wie ein Sender etwas gemeint hat, der Empfänger hört immer auf dem Ohr, mit dem er hören will und gleicht es mit seinem Repertoire ab, das der Sender nicht kennt und das sich von seinem unterscheidet.

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