Fachartikel und Fachbuch als Marketinginstrument

Von der Idee zum Manuskript – vom Manuskript zum Verlag

Wer nach Ausbildung oder Studium jahrelang Berufserfahrung gesammelt hat, darf sich durchaus als Expertin auf dem jeweiligen Gebiet bezeichnen und wie ist dies zu präsentieren, hat Karin Schwind am 25.02.2016 in Friedrichshafen erläutert.

Portrait: Karin Schwind

Dozentin, Schreibtrainerin, Schreibcoach

Bild:Karin SchwindSchreibimpuls bietet:
Schreibcoaching, damit Sie leichter und souveräner schreiben
Schreibtraining, damit Sie leser- und kundenfreundlich schreiben
Schreibseminare – wissenschaftlich oder beruflich
Schreibseminare – kreativ oder persönlich
Schreibspaziergänge – weil das "Schreib' draußen" inspiriert und motiviert

E-learning-Kurse – ganz egal, wo Sie gerade sind
Inhouse-Schulungen, damit Ihre Mitarbeiter keine weiten Wege haben

Textfeedback, damit Sie wissen, wie Ihre Texte besser werden
Textwerkstatt, in der Sie Texte (gemeinsam) überarbeiten können
Textoptimierung, damit Texte den letzten Schliff bekommen

Ghostwriting, damit Sie Zeit sparen und das Schreiben (fast) von alleine geht

Autorentreff Bodensee – DAS Netzwerk für Autoren am See
und den"Arbeitskreis Schreiben und Schreibcoaching" (AKS)
www.schreibimpuls.de

Eigene Veröffentlichungen

Zudem entsteht nicht selten der Wunsch, dieses Wissen anderen dauerhaft zugänglich zu machen.
Karin Schwind, Dozentin und Schreibcoach, schildert zunächst anschaulich ihren eigenen Weg des Veröffentlichens – vom kleinen Aufsatz in einer Zeitschrift, über Artikel für Fachmagazine bis hin zum eigenen Buch – um dann den Teilnehmerinnen die Möglichkeit zu geben, eigene Projekte zu durchdenken: Aus welchen Motiven will ich veröffentlichen? Welche Themen sind es, die in Frage kommen? Habe ich bereits Vortragsmanuskripte oder Seminarunterlagen, die mir als Grundlage dienen können?
Die Frauen der Netzwerk-Runde äußern vor allem den Wunsch, Wissen weiterzugeben, aber auch über besonders Interessantes, über ungewöhnliche Perspektiven oder wirklich Neues schreiben zu wollen.

Marketing

Darüber hinaus lässt sich mit Veröffentlichungen sehr gut Marketing betreiben, denn Artikel in Fachzeitschriften sind weitaus langlebiger als eine Anzeige, erreichen viel gezielter ein bestimmtes Publikum und kosten, bis auf die eigene Arbeitszeit, kein Geld. Sowohl Karin Schwind als auch Dagmar Schwarz (fourpeople GmbH, Lindau) berichten an diesem Abend über die positive Resonanz auf Veröffentlichungen, vom Wahrgenommen-Werden, von Kundenanfragen bis hin zu Aufträgen.

Anleitungen

Und so machen sich die Teilnehmerinnen auf, erste Ideen zu notieren, ihre jeweiligen Themen zusammenzustellen und darüber nachzudenken, in welcher Zeitschrift ein Artikel positioniert werden könnte. Bereits hier wird vielen deutlich, dass sie den Markt und seine Möglichkeiten noch gar nicht kennen und überschauen können. Daher gibt wichtige Hausaufgaben: Zeitschriften ausfindig machen, zum Beispiel einmal durch eine Bahnhofsbuchhandlug stöbern, anschließend schauen, welche Rubriken in der Zeitschrift bedient werden können, den Aufbau der Artikel analysieren, ihren Umfang, das Layout – schließlich müssen Texte in den Rahmen der jeweiligen Zeitschrift passen. Auch die Auflagenhöhe ist interessant; will ich doch wissen, wie viele Leserinnen mein Artikel erreichen könnte.

Mit diesen beiden Aufgaben waren die Frauen mittendrin in der Planung – die Augen begannen zu leuchten, die Ideen purzelten …

"Werkzeuge"

Weiter führt Karin Schwind all die Dinge aus, die vor dem Schreiben noch berücksichtigt werden sollten: Brauche ich Fotos? Wer macht sie? Benötige ich Skizzen? Wer zeichnet sie? Weiß ich Bescheid, wie ich Quellen angeben muss, was ich zitieren kann und darf? Kenne ich mich mit Urheberrecht und Abdruckerlaubnis aus? Und schließlich: Kann ich lebendig UND sachlich sowie leserorientiert schreiben?
Denn Verlage sind Wirtschaftsunternehmen und drucken nur, was auch gekauft wird. Sie wünschen sich eine „Traumautorin“, die sich zumindest mit dem Verlag und seiner Produktpalette auseinandergesetzt hat, die kompetent ist und fachlich richtig schreibt, die Neues und Interessantes zu bieten hat und sich auf eine bestimmte Zielgruppe einstellen kann, die professionell in der Zusammenarbeit ist und formale Auflagen und Termine einhalten kann.

weitere Infos

Im Hinblick auf ein Fachbuch ist das Schreiben natürlich wesentlich umfangreicher, braucht mehr Zeit, mehr Nerven – bringt letztlich aber auch noch größere Befriedigung sowie einen höheren Expertenstatur. Eine „Checkliste für mein Buchprojekt“ ist bei der Autorin unter karin.schwind@schreibimpuls.de erhältlich.

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